Warum ist der Islam ein stehendes
Gewässer? Er ist ein stehendes Gewässer, eine Pfütze abgestandenen Wassers, er
bewegt sich nie, er reinigt sich sie, er wird niemals fliessendes Wasser und
erreicht niemals als solches das Meer. In der Tat, er verschmutzt schnell, und
auch als Viehtränke ist er nicht zu gebrauchen. Das stehende Gewässer liebt das
Leben nicht. Er liebt den Tod. Deshalb jubeln die Mütter der
Selbstmordattentäter wenn ihre Kinder sterben und rufen „Allahu akbar“.
Der Westen ist hingegen ein
Fluss. Flüsse sind lebendiges Wasser, kontinuierlich fliessendes Wasser, das
sich beim Fliessen reinigt, sich erneuert, das anderes Wasser aufnimmt und das
Meer erreicht. Keine Angst, wenn der Fluss manchmal über die Ufer tritt. Keine Angst, wenn er
manchmal Überschwemmungen verursacht. Der Fluss liebt das Leben. Er liebt es
mit allem Guten und Bösen, das es enthält. Er nährt es, er schützt es, er erhöht
es, und deshalb weinen unsere Mütter,
wenn ihre Kinder sterben. Deshalb suchen wir das Leben überall und finden es
überall. Auch in den Wüsten, auch in den Steppen, auch ausserhalb der
Stratosphäre, auf dem Mond, auf dem Mars. Und wenn wir es nicht gefunden haben, bringen wir es dorthin. Auf irgendeine Weise bringen wir es dorthin. Nein,
wir können nicht darauf verzichten. Doch während ich das sage, fällt mir ein,
dass mir dieser Gedanke nicht beim Betrachten der Fotos gekommen ist, die
Marssonden zur Erde gefunkt haben. Er ist mir nicht gekommen, weil wir in der
Lage sind, ins Weltall zu reisen, dort Leben zu suchen oder das Leben auf einen
Planeten zu bringen, der, je nach Umlaufbahn, sechsundfünfzig oder vierhundert
Millionen Kilometer von uns entfernt ist. Der Gedanke ist mir in der Silvesternacht
2004 gekommen, als ich im Fernsehen die vielen Leute auf dem Times Square in
New York gesehen habe, die trotz Terrorwarnung gekommen waren, mit lächerlichen
orangeroten Hütchen, mit orangeroten Ballons, darunter ein Jüngling, der
ungeachtet der Möglichkeit eines erneuten Elften Septembers, sein Mädchen gefragt
hat „Will you marry me?“, und die ihm geantwortet hat „Yes“, die Menschenmenge,
die ungeachtet eines möglichen Attentates gerufen hat: „Halleluja, Halleluja,
Many children“, was heissen sollte „Wir haben keine Angst“.
Das habe ich auf dem Times
Square gesehen, nicht auf dem Trafalgar
Square oder auf der Place de la Concorde oder auf der Plaza Mayor oder auf dem
Alexanderplatz oder auf dem Heldenplatz usw. Nicht auf der Piazza San Pietro
oder auf der Piazza San Marco oder der Piazza della Signoria oder der Piazza
della Scala. Und um den Brand zu löschen reichen die Vereinigten Staaten nicht
aus. Amerika ist stark, sehr stark, und sehr grosszügig. So stark und so
grosszügig, dass es in den letzten siebzig Jahren zwei Brande gelöscht hat. Den
des Nazifaschismus und den des Kommunismus. Aber diese beiden liessen sich mit
Armeen bzw. mit militärischen Drohungen löschen, mit Kanonen, Panzern und
Bomben. Dieser Brand jetzt nicht. Weil, ungeachtet der Blutbäder, die die Söhne
Allahs seit über dreissig Jahren anrichten, der Krieg, den der Islam dem Westen
erklärt hat, kein militärischer Krieg ist. Er ist ein Krieg der Kulturen. Ein
Krieg, wie Tocqueville sagen würde, mit dem in erster Linie nicht unser Körper
getroffen werden soll, sondern unsere Seele. Unsere Art zu leben, unsere
Lebensphilosophie. Unsere Art zu denken, zu handeln, zu lieben. Unsere
Freiheit. Lass dich nicht auf die falsche Fährte führen durch ihre Attentate.
Es handelt sich nur um eine Strategie und weiter nichts. Die Terroristen, die
Selbstmordattentäter bringen uns nicht um, weil es ihnen Spass macht. Sie
bringen Leute um, damit wir uns unterwerfen, um uns einzuschüchtern, um uns zu
ermüden, um uns zu unterjochen, um uns zu erpressen. Sie wollen nicht unsere
Friedhofe füllen, nicht unsere Wolkenkratzer zerstören, unsere Eiffel-Türme,
unseren schiefen Turm von Pisa, unseren David von Michelangelo. Sie wollen unsere Seele zerstören, unsere Ideen, unsere Gefühle, unsere
Träume. Und aufs Neue den Westen unterjochen. Das wahre Gesicht des Westens ist
nicht Amerika, es ist Europa. Obwohl Amerika eine Tochter Europas ist, die
Erbin Europas, hat Amerika nicht die kulturelle Physiognomie Europas, nicht die
kulturelle Vergangenheit Europas, nicht die kulturelle Identität Europas, nicht
die kulturellen Züge Europas. Obwohl vom Westen
geboren, bietet Amerika ein anderes Gesicht des Westens. Es ist nicht der
Westen, aus dem Suleiman der Grossartige die Islamische Republik Europa machen
wollte. Um den Brand zu löschen ist insbesondere Europa aufgerufen. Aber wie
kann man auf Europa zählen, das schon Eurabia geworden ist? Ein Europa, das den
Feind mit gezogenem Hut empfängt, ihn ernährt, und ihm sogar noch das Wahlrecht
zu geben bereit ist? Wie kann man einem Europa vertrauen, das sich dem Feind
verkauft hat und sich verkauft wie eine Hure, das seine Kinder islamisiert und
verdummt und täuscht schon ab dem Kindergarten? Kurz und gut ein Europa, das
nicht mehr in der Lage ist, zu denken?
Kommentar zu: Der Islam ist ein stehendes Gewässer
Ich greife einen Satz heraus: „Die Terroristen, die Selbstmordattentäter bringen uns nicht um, weil es
ihnen Spass macht. Sie bringen Leute um, damit wir uns ihnen unterwerfen, um
uns einzuschüchtern, um uns zu ermüden, um uns zu unterjochen, um uns zu
erpressen.“ Genau das ist es, weshalb uns im Fernsehen fast täglich
Enthauptungen vorgeführt werden. Sie sollen uns einschüchtern, sie sollen uns
zeigen wie stark die islamischen Fundamentalisten, die ISIS, die Taliban, die
Al-Qaida usw. sind. Diese Filmchen von Enthauptungen sind extra dazu gemacht,
damit westlichen Medien sie verbreiten und für ihre barbarischen Autoren
Propaganda machen. Ob diese Propaganda negativ oder positiv ausfällt, spielt
keine Rolle, die Hauptsache man spricht von ihnen und ihren Gräueltaten.
ISIS steht für “Islamic State
of Iraq and Syria”. Und dieser Staat soll nur der
Anfang sein. Tatsächlich gehen ihre Ziele weiter – in Richtung „Islamic
Republic of Europe“, in „Richtung Islamic Republic of Eurasia“. Ihr Ziel ist
das Gleiche wie seinerzeit das von Suleiman dem Grossartigen: die Unterjochung
Europas. Und ihr Ziel geht noch darüber hinaus. Sie haben der ganzen westlichen
Welt den Krieg erklärt, wie seinerzeit der Kommunismus dem Kapitalismus den
Krieg erklärt hat.
Nach einer Reihe von
abgeschnittenen Köpfen haben sich endlich auch einige islamischen
Glaubensgemeinschaften in Europa vom Tun der ISIS usw. distanziert: „Das ist
nicht der wirkliche Islam, das ist nicht unser Islam. Wir schneiden keine Köpfe
ab!“ sagen sie. Natürlich, wenn sie bei uns Köpfe abschneiden würden, sässen
sie schon längst im Gefängnis. Oder auch nicht, wenn man an unsere Justiz
denkt, die für Moslems stets mildernde Umstände bereit hält. Wahrscheinlich
würde man die Kopfabschneider lediglich in die Psychiatrie einweisen und nach
wenigen Jahren als geheilt entlassen.
Es scheint, dass die
islamischen Fundamentalisten keinen grossen Unterschied zwischen Europäern und
Amerikanern machen. Sie köpfen unterschiedslos, selbst Muslime, die nicht ihrer
eigenen Fraktion angehören, werden geköpft oder in Massen erschossen.
Hauptsache, die Bilder, die die Runde um die Welt machen, sind ekelerregend und
schüchtern die Menschen ein. Dann flüchten die von ihnen bedrohten
Bevölkerungen und sie können in aller Ruhe christliche Kirchen und Moscheen der
Gegenfraktion in die Luft sprengen, sie können dann so hausen, wie man es vom
Islam seit Jahrhunderten gewöhnt ist.
Sie wollen auch, dass die zu
köpfenden Opfer vor ihrem Tode eine Erklärung abgeben, in der diese ihre
Regierung flehend bitten, sich für sie bei den Terroristen einzusetzen. Das ist
gemeinste Erpressung, denn die Terroristen erhoffen sich, dass die westlichen
Regierungen nachgeben, Mitleid mit den ausgewählten Opfern haben und ein millionenschweres
Lösegeld zahlen. Und auch dabei haben die islamischen Terroristen wieder die
westlichen Medien auf ihrer Seite. Diese zeigen dann die weinenden Angehörigen
der Opfer, wie sie ihre Regierung anflehen, doch etwas zu tun. „Etwas zu tun“
heisst in diesem Fall, mit den Terroristen kollaborieren und auf deren
Forderungen eingehen. Hat denn keiner
mehr etwas Stolz auf sich selbst?
Der Westen will den Islamistischen
Terrorismus bekämpfen. Seine Mittel sind die des klassischen Krieges: Panzer,
Flugzeuge, Kriegsschiffe, Bomben. Damit kann man feindliche Truppen bekämpfen,
die auf die gleiche Art Krieg führen. Sobald der Westen sich jedoch
Guerillakämpfern und Terroristen gegenübersieht, die nicht mit klassischen
Mitteln kämpfen, weiss er nicht weiter. Schon gar nicht weiss er, wie er
feindliche Ideologien bekämpfen soll. Der sowjetische Kommunismus ist an der
eigenen Ideologie gestorben, nicht wegen irgendwelchen Gegenmassnahmen des
Westens. Er hat sich selbst zu Tode gewirtschaftet. Er musste nicht militärisch
niedergerungen werden.
Die Evolution bestraft
Stagnation, Stillstand mit Aussterben. Es besteht also die Hoffnung, dass der
Islam wegen seiner Immobilität ausstirbt. Aber wann? Die kommunistische
Sowjetunion hat es auf ein Alter von siebzig Jahren gebracht. Die Lebensdauer
einer Kultur unterliegt keinen Naturgesetzen. Es gibt keine Halbwertzeit wie in
der Physik. Und der Kommunismus war auch eher eine westliche Ideologie und
nicht ganz so immobil wie islamische Fundamentalismus.
Muss man nun warten bis der
Islam abgewirtschaftet hat? Der Islam ist, wie Oriana Fallaci gesagt hat, ein
„Stehendes Gewässer“, eine Pfütze, ein verschmutztes Gewässer, das nicht in der
Lage ist, sich zu erneuern. Ein Gewässer, das den Tod und nicht das Leben
liebt. Stillstand und Rückschritt sind seine Merkmale. Dieser Stillstand wird
den Mohammedanern von den Terroristen und ihren Handlangern als Rückbesinnung
auf die Ursprünge, auf die ursprünglichen Werte verkauft. Manche Westler nennen
diesen Rückschritt euphemistisch „Fundamentalismus“.
Dieser Fundamentalismus hat im
Westen seine Fünfte Kolonne. Das sind die muslimischen Immigranten, geleitet
und aufgehetzt von Imamen und Führern der islamischen Verbände, die an der
europäischen Front den ideologischen Kampf gegen westliches Denken und
westliche Kultur führen, die alles tun um eine Verwestlichung ihrer mehrheitlich
analphabetischen Glaubensgenossen zu verhindern. Diese Fünfte Kolonne bedient
sich unseres Toleranz-Prinzips um uns unter dem Schutz unserer Gesetze, welche
Glaubensfreiheit garantieren, die intoleranten Prinzipien ihrer Religion
aufzuzwingen.
Und unsere „toleranten“
Gutmenschen-Politiker fallen darauf rein. „Der Islam ist im Grunde eine
Religion des Friedens“. Armes, blindes Europa! Man muss ihm zuliebe nur
Weihnachten abschaffen, Kreuze aus unseren Schulen, Spitälern und Gerichtssälen
entfernen, islamische Feiertage in unseren Kalender einführen, islamisches
Eherecht akzeptieren, das die Frauen entmündigt, islamische korrekte Kleidung
erlauben, Islamunterricht in unseren öffentlichen Schulen gestatten und was
weiss ich noch alles machen, damit sie nicht wütend werden und uns Islamophobie
und Rassismus vorwerfen.
Uwe Wienke, November 2014