lunedì 17 novembre 2014

Die Islamische Expansion (2)


Ich will niemanden mit Lektionen aus der Geschichte langweilen, die zu erzählen in unseren Schulen eine Todsünde wären, aber diese Auffrischung des Gedächtnisses werde ich, zumindest summarisch, fortsetzen und zwar folgendermassen: Im Jahr 1356, also vierundachtzig Jahre nach dem Achten Kreuzzug, eroberten die Türken Gallipoli, eine Halbinsel, die sich über hundert Kilometer am Nordufer der Dardanellen ersteckt. Von dort machten sie sich auf Südosteuropa zu erobern und in kürzester Zeit unterwarfen sie sich Thrakien, Mazedonien, Albanien, beugten Grossserbien  und mit einer weiteren Belagerung lähmten sie fünf Jahre lang Konstantinopel, welches vom Rest Europas vollständig isoliert war. Im Jahr 1396 hielten sie zwar in ihrem Lauf inne, um sich gegen die Mongolen zu wenden (die ihrerseits islamisiert worden waren), aber im Jahr 1430 nahmen sie ihren Marsch wieder auf und besetzten Thessaloniki, das damals venezianisch war. Indem sie 1444 das christliche Varna überrannten,  sicherten sie sich den Besitz der Walachei und von Transsilvanien, kurz, das gesamte Territorium, welches das heutige Bulgarien und Rumänien bildet. Im Jahr 1453 belagerten sie wiederum Konstantinopel, das am 29. Mai in die Hand Mohammeds II fiel: eine Bestie, die aufgrund des islamischen Gesetzes über den Brudermord (Gesetz, das einem Sultan erlaubte, aus dynastischen Gründen seine nächsten Angehörigen umzubringen) auf den Thron gelangt war indem er seinen dreijährigen Bruder erdrosselte. Übrigens: kennst du die Bericht des byzantinischen Geschichtsschreibers Georgios Sphrantzes über den Fall von Konstantinopel? Vielleicht nicht. Im Europa, das nur weint, wenn es sich um Muslime handelt, aber nie wenn Christen oder Juden, Buddhisten oder Hinduisten betroffen sind, ist es nicht „politically correct“ die Details des Falles von Konstantinopel zu erzählen. Als es Abend wurde und während Mohammed II die Stadtmauern des Theodosios mit Kanonen beschiessen liess, versammelten sich die die Einwohner in der Kathedrale der Heiligen Sophie, sangen Psalmen und riefen die Barmherzigkeit Gottes an. Bei Kerzenschein zelebrierte der Patriarch die letzte Messe und um die terrorisierten Menschen etwas aufzurichten, rief er ihnen zu: „Habt keine Angst! Morgen werdet ihr alle im Himmelreich sein und eure Namen werden auf Ewigkeit erinnert werden“. Die terrorisierten Kinder weinten und ihre Mütter redeten ihnen gut zu: „Still, mein Kind, still. Wir sterben für unseren Glauben, für unseren Kaiser Konstantin XI und für unser Vaterland“. Unter Trommelwirbeln drangen die ottomanischen Truppen durch die in die Mauern geschlagenen Breschen in die Stadt ein, machten mit ihren Krummsäbeln die genuesischen und venezianischen Verteidiger nieder und erschlugen alles, was sich ihnen entgegen stellte. Dann drangen sie in die Kathedrale ein, wo sie selbst den Säuglingen die Köpfe abschlugen. Zu ihrer Unterhaltung löschten sie dann mit den abgeschlagenen Köpfen die Osterkerzen….. Das Massaker dauerte vom Morgen bis zum Nachmittag. Es fand erst sein Ende als der Grosswesir die Kanzel der Kathedrale bestieg und den Schlächtern zurief: „Ruht aus. Dieser Tempel gehört jetzt Allah!“.

Zur selben Zeit brannte die Stadt, und die Soldateska kreuzigte uns pfählte, die Janitscharen vergewaltigten die Nonnen und schnitten ihnen dann die Kehlen durch (viertausend in wenigen Stunden). Oder sie legten den Überlebenden Ketten an um sie auf dem Markt von Ankara zu verkaufen.  Die Höflinge hingegen bereiteten ein Sieges-Festmahl. Jenes Festmahl bei welchem Mohammed II sich mit zyprischen Wein betrank (beim Barte des Propheten) und, weil er Schwäche für kleine Jungen hatte,  sich den erstgeborenen Sohn des griechisch-orthodoxen Grossherzogs von Notara bringen liess. Ein Vierzehnjähriger, der weithin für seine Schönheit bekannt war. Vor allen Anwesenden vergewaltigte er ihn und nach dem er ihn vergewaltigt hatte liess er sich alle Verwandten des Jungen bringen. Die Eltern, die Grosseltern, die Tanten und die Onkel, die Cousins und die Cousinen und liess sie alle vor den Augen des Jungen köpfen. Einen nach dem anderen. Er liess sämtliche Altäre zerstören, alle Glocken einschmelzen und alle Kirchen in Moscheen oder Kaufhäuser umwandeln. Genauso. Das war die Art, auf welche aus Konstantinopel Istanbul gemacht wurde. Aber die Dudù der UNO und die Lehrer unserer Schulen wollen solche Geschichten nicht hören.

[Anm.d.Red. Ähnlichkeiten mit heutigen Vorfällen im Irak und in Syrien sind rein zufällig, denn schliesslich ist der Islam, wie alle sagen, eine friedliche Religion.]

Aus: „Die Kraft der Vernunft“ - Kapitel 1

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