lunedì 17 novembre 2014

Wir verdanken unsere Kultur dem Islam


Ja, wir haben sie ihnen verkauft (unsere Werte, unsere Identität usw.). Und zwar seit dreissig Jahren verkaufen wir sie ihnen und wir verkaufen sie ihnen immer noch. Wir verkaufen sie ihnen durch die ängstlichen und unfähigen Regierungen, die ein doppeltes Spiel spielen und die ihr Mäntelchen immer nach dem Wind hängen. Wir verkaufen sie ihnen durch die Opposition, die ihre laizistische und mehr oder weniger revolutionäre Tradition verrät und verleugnet. Wir verkaufen sie ihnen durch unsere sogenannten Justizbehörden, d.h. durch unsere aufgeblasenen und publizitätssüchtigen Richter und Staatsanwälte. Wir verkaufen sie ihnen durch unsere Zeitungen und Fernsehsendungen, die, weil es ihnen nützt oder aus purer Feigheit, ihren „politisch korrektem“ Blödsinn verbreiten. Wir verkaufen sie ihnen durch die katholische Kirche [Anm.d.R.: anstelle von katholisch kann man in Deutschland einfach „kirchlich sagen], die auf der Basis ihrer Bigotterie, ihres Gutmenschentums, ihres Selbstbemitleidung eine ganze Industrie aufgebaut hat. Denn es sind die katholischen Vereine, die die stattlichen Hilfen für Immigranten verwalten. Denn es sind die katholischen Vereine, die sich der Abschiebung von Leuten widersetzen, die mit Sprengstoffen oder Drogen in der Tasche erwischt wurden und ausgewiesen werden sollen. Denn es sind die katholischen Vereine, die den Immigranten politisches Asyl verschaffen. Eine neue Methode der Invasion (Frage: Gewährte man früher nicht politisches Asyl nur an politisch Verfolgte?). Wir verkaufen sie ihnen durch unsere Professörchen der akademischen Welt, den Historikern oder vermeintlichen Historikern, den Philosophen oder vermeintlichen Philosophen, den Gelehrten oder vermeintlichen Gelehrten, die seit dreissig Jahren unsere Kultur herabsetzen, nur um die Überlegenheit des Islam zu zeigen. Aber vor allem verkaufen wir sie ihnen durch unsere Krämer des Finanzclubs, der sich heute „Europäische Union“ nennt und der früher EWG hiess. Denn, zusammen mit dem Tausch von menschlicher Ware und Erdöl, “du gibst mir Erdöl und ich nehme arabische Immigranten auf“, leistet die Resolution von Strassburg einer weiteren Forderung Vorschub, erinnerst du dich? Die Forderung, „den Beitrag der arabischen Kultur zur Entwicklung Europas ins rechte Licht zu setzen“. Und zusammen mit Rechten, die den „Rechten der Staatsbürger“ entsprechen müssen, legte die Kairoer Konferenz eine weitere Forderung fest: erinnerst du dich? Zu den Rechten der muslimischen Immigranten müsse es gehören, „die eigene Kultur zu verbreiten“. Die zwei Punkte, welche di Islamisierung Europas voranbringen sollten, sie Umwandlung Europa in „Eurabia“. Und um das zu realisieren, haben sich die Krämer der EWG nicht nur an die Journalisten, die Filmproduzrenten, die Verleger, die aufgeblasenen und publizitätssüchtigen Richter und Staatsanwälte usw. gewandt, sondern, wie ich sagte, auch an die Professörchen der akademischen Welt. Diese wurden aus ihrem Schattendasein herausgeholt, aus dem Dasein, das ihre Verfügbarkeit garantiert hatte, und mit diesen begannen sie den zweiten Teil ihrer Verschwörung in die Tat umzusetzen.

Unter der Schirmherrschaft der EWG und des Generalsekretärs der Arabischen Liga, wurde am 28 März 1977 in der Ca‘ Foscari in Venedig das erste „Seminar über die Mittel und Formen der Zusammenarbeit zur Verbreitung der Arabischen Sprache und der Arabischen Literatur“ eröffnet. Und die Organisatoren waren nicht nur das Orientinstitut in Rom und die Fakultät „Fremdsprachen“ der Universität Venedig. Zu den Organisatoren gehörte auch das Institut für arabische und islamische Studien des Vatikan. Anwesend waren Teilnehmer aus zehn arabischen Staaten (Ägypten, Algerien, Tunesien, Libyen, Saudi Arabien, Jordanien, Syrien, Irak, Jemen, Sudan) und aus acht europäischen Ländern (Italia, Frankreich, Belgien, Niederlande, England, Deutschland, Dänemark, und Griechenland, das damals noch nicht zur EWG gehörte). Er dauerte drei Tage dieser Schulterschluss. Er schloss am 30. März mit der Verabschiedung einer Resolution, die einstimmig „die Verbreitung der arabischen Sprache und Kultur in Europa“ verlangte, und seitdem sind die Professörchen nicht mehr zu halten. Um die Überlegenheit des Islam zu zeigen, machten sie nichts anderes als die die Geschichte umzuschreiben, so wie in den Romanen „Wir“ von Samjatin und „1984“ von Orwell. Umschreiben, verfälschen, streichen. Denk daran: Im April 1983 eröffnete der damalige deutsche Aussenminister Hans-Dietrich Genscher im Rahmen des Dialogs Europa-Arabien in Hamburg ein Symposium, wobei er für mindestens eine Stunde die Grösse, die Barmherzigkeit, die Milde, den unvergleichlichen wissenschaftlichen und humanistischen Reichtum der islamischen Kultur pries. Er nannte diese Kultur einen „Leuchtturm“ der Menschheit, ein Licht, das für Jahrhunderte Europa erleuchtet  und Europa aus der Barbarei herausgeholfen hat……“ Bei diesem Symposium, baten  fast alle untertänigst um Verzeihung für den Kolonialismus, den die undankbaren Europäer dem „Leuchtturm der Menschheit“ angedeihen liessen. Fast alle drückten ihre Abscheu gegenüber allen diejenigen aus, die immer noch Vorurteile oder Vorbehalte gegenüber dem Islam hegen. Jenes Symposium, bei dem unsere Kultur auf eine Weise in den Dreck gezogen wurde, dass die arabischen Vertreter sogar wagten, von den islamischen Ursprüngen des Judentums und des Christentums zu sprechen. Mit anderen Worten, Abraham nicht als Patriarch Israels, sondern als „Prophet Allahs“ hinzustellen und Jesus Christus als einen gescheiterten Vorgänger Mohammeds. Und zwar ohne dass jemand von den Anwesenden Einspruch erhob oder auch nur stotterte: „Seid ihr alle verrückt geworden?“.

Oh, im Rahmen dieses Symposiums wurde auch von den Immigranten gesprochen: verstehen wir uns richtig. Nicht zufälligerweise wurde aus dem Wort „vergleichbar“, das Wort „gleich“ und genau bei dieser Gelegenheit begann man von den Rechten der Moslems (nicht der Buddhisten, oder Hindus, oder Konfuzianer, oder Griechisch-Orthodoxen) zu sprechen, die denen der Einheimischen gleichen müssten. Genau bei dieser Gelegenheit fing man an zu fordern, dass für die Immigranten Zeitungen in arabischer Sprache gedruckt und arabische Radio- und Fernsehsendungen ausgestrahlt werden müssten. Genau bei dieser Gelegenheit fing man auch an, Massnahmen zu fordern, die „ihre Anwesenheit in den Gewerkschaften, in den Rathäusern, in den Universitäten verstärken, sowie zu ihrer Integration ins politische Leben des Gastlandes (lies „Wahlrecht“). Und von jenem Tage an wurden die Tagungen, Kongresse, Gespräche, Seminare und Symposien zu einer orgiastischen Verherrlichung der islamischen Zivilisation und zu einer Herabsetzung, wenn nicht sogar zu einer Verurteilung der westlichen Zivilisation.

Jawohl, orgiastisch. Von diesen Kongressen und Tagungen und Gesprächen und Seminaren und Symposien habe ich mir die vollständigen Texte besorgt und habe sie studiert. Glaubt mir, in jedem von ihnen ist die Verherrlichung so einstimmig, so dass ich glaubte „Allahs Sonne über dem Abendland“ zu lesen, das Buch, in welchem die deutsche Orientalistin Sigrid Hunke die absolute Überlegenheit des Islam verkündet und behauptet, der Einfluss der Araber auf den Westen sei der erste Schritt gewesen um Europa von Christentum zu befreien. (Nach ihrer Meinung eine unserer Mentalität völlig fremde und entgegengesetzte Religion). Das Schlimmste an der Frau Hunke ist und war, dass sie eine richtig verschissene Nazistin war. Gebildet und intelligent, so viel du willst, aber eine verschissene Nazistin. Das war sie schon 1935, als sie gerade zweiundzwanzig war und eine Diplomarbeit geschrieben hatte, in welcher sie sagte, dass die Reinigung der Rasse die vordringendste Aufgabe sei. Mit anderen Worten: die Juden seien auf Schnellste zu eliminieren. Sie war es auch 1937 als sie, treue Erbin von Ludwig Ferdinand Clauss, dem wichtigsten nationalsozialistischen Historiker, in ihrer Doktorarbeit Adolf Hitler als „das grösste Vorbild“, bezeichnete, „das die Geschichte Deutschland je geschenkt habe“. Und sie war es mehr denn je am Anfang der 40er Jahre, als sie mit ihrer Schwester dem „Germanischen Wissenschaftseinsatz“ beitrat, dem germanisch-wissenschaftlichen Dienst der SS. Ein von Himmler geschaffener und geleiteter Organismus zur Germanisierung Nordeuropas. Sie war es ebenso als in den gleichen Jahren die palästinensischen und anderen Araber mit Hitler eine Allianz eingingen und als der Onkel Arafats, der Grossmufti von Jerusalem, die Parade der islamischen SS-Einheiten abnahm. Sie war es auch noch in den unmittelbar dem Weltkrieg folgenden Jahren, als viele Nazis in Nürnberg abgeurteilt, gehenkt oder zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. Sie überstand das alles ohne einen einzigen Kratzer davonzutragen. Und sie war es auch noch 1960 als sie das Buch „Die Sonne Allahs über dem Westen“ schrieb, ein Buch, in welchem sie, mit dem Ziel Europa seine jüdisch-christlichen Wurzeln auszureissen, sämtliche Thesen des Dritten Reiches entstaubte, eingeschlossen jene von der Nützlichkeit, sich mit den Arabern zu verbinden um den britannischen Imperialismus zu bekämpfen. (Damals nannte sich der „Antiamerikanismus“ „Antibritannismus“). Schliesslich war sie es auch noch 1967 als die deutsche Regierung unter Kurt Georg Kiesinger sie auf eine Tour in die arabischen Länder schickte, um Vorträge in Aleppo, Algier, Tunis, Tripolis und Kairo zu halten, wo sie der höchste Gerichtshof für islamisches Recht zum Ehrenmitglied ernannte. Und natürlich war sie es noch 1990, neun Jahre vor ihrem Tod, als sie für einen islamischen Verlag ihr letztes Buch „Allah ist ganz anders“ schrieb.

Nachdem ich das gesagt habe, lasst mich noch etwas über die Tagung berichten, welche, zusammen mit dem Europarat, aber auf Anregung der  Fundación Occidental de la Cultura Islamica, der langen Hand des Europa-Arabien-Dialogs in Madrid, im Mai 1991 die Parlamentarische Versammlung der Europaischen Union in Paris abhielt unter dem Titel „Der Beitrag der islamischen Kultur zur europäischen Kultur“. Eine Tagung, an der keine arabischen Vertreter teilnahmen, ausgenommen zwei Amerikaner mit koranischen Familiennamen. Alle Teilnehmer waren Europäer: Spanier, Franzosen, Belgier, Deutsche, Italiener, Schweizer, Skandinavier.

Ich wähle das aus folgendem Grund. Denn als ich den Tagungsband anschaute, hundertfünfundachtzig eng beschriebene Seiten, verwandelte sich meine Empörung in Bestürzung. Und zwar weil alle sich an der Verherrlichung des Islam beteiligten indem sie die hitlerischen Thesen der Sigrid Hunke wieder aufnahmen (ich hoffe, ohne es zu merken). Alle bezogen sich auf “Allahs Sonne über dem Abendland” oder auf “Allah ist ganz anders”. Und die Einstimmigkeit, oder besser, der  Gleichschritt, mit welchem diese unwissenden Jünger der Sigrid Hunke den Islam begrüssten, war derartig, dass ich meinte, nicht die Stimmen von Wissenschaftlern zu hören, sondern die Wehrmacht auf dem Alexanderplatz paradieren zu sehen. Im Stechschritt natürlich. Immer tapfer, nach ihrer Meinung, diese Muselmänner, immer die Ersten der Klasse, immer genial: in Philosophie, in Mathematik, in der Kochkunst, in Literatur, in Architektur, in Medizin, in Musik, in Jura, in Wasserbau.

Und wir Westler immer die gleichen Idioten, immer unangepasst, immer dumm. Oder immer zurückgeblieben. Folglich immer genötigt, irgend einem Sohn Allahs zu danken, der uns vorausgeeilt ist, uns erleuchtet und gebildet hat, einem Lehrer, der es mit einen richtigen Dummkopf von Schüler zu tun hat.

Aus: “ Kraft der Vernunft”  - Kapitel 7

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