lunedì 17 novembre 2014

Eine Herausforderung


Heute Morgen habe ich den berühmten Aufsatz von Benedetto Croce wiedergelesen, den er 1942 veröffentlicht hat: „Warum wir nicht unser Christentum verleugnen können“ (Ja, jenen, in dem er, zur Schande der Professörchen, die den islamischen Leuchtturm über alle Massen loben, festhält: „Das lange Zeitalter des Ruhmes, das Mittelalter genannt wurde, vervollständigte die Christianisierung der Barbaren und beseelte die Abwehr des für die europäische Kultur so bedrohlichen Islam“). Und es sind zwei Dinge, die mich an jenem Aufsatz im Innersten bewegt haben: Das lapidare Urteil mit welchem er das hervorhebt, was ich die Revolution der Seele nenne, und die Kraft mit welcher er die These vertritt, dass alle nachfolgenden Revolutionen Abkömmlinge von ihr seien. „Das Christentum ist die grösste Revolution gewesen, welche die Menschheit je vollbracht hat. Keine andere ist ihr gleich. Im Vergleich zu ihr erscheinen alle anderen begrenzt“. Im Übrigen braucht man nicht Croce um sich davon zu überzeugen, dass es ohne das Christentum keine Renaissance gegeben hätte, keine Aufklärung und nicht einmal die Französische Revolution, die trotz ihrer Gräueltaten au der Achtung des Menschen entstanden ist und die uns in diesem Sinn etwas Positives hinterlassen und angespornt hat. Und es hätte nicht einmal den Sozialismus oder das sozialistische Experiment gegeben. Dieses Experiment ist katastrophal gescheitert, aber, wie die Französische Revolution, hat es uns etwas Positives hinterlassen bzw. hat es uns angespornt. Und nicht zuletzt gäbe es den Liberalismus nicht. Jenen Liberalismus, ohne den eine zivile Gesellschaft nicht denkbar ist, und den heute jedermann anerkennt oder vorgibt anzuerkennen (mit Worten sogar die Ex-Kommunisten und die Neo-Kommunisten). Meiner Meinung nach, würde es nicht einmal den Feminismus geben. Entkleidet seiner schönen Legenden über Wunder und leibliche Auferstehung, entledigt seines katholischen Überbaues, befreit von seinem doktrinären Kern, d.h. zurückgeführt auf die geniale Idee des herrlichen Nazareners, ist das Christentum wirklich eine unwiderstehliche Herausforderung, eine aufsehenerregende Wette, die der Mensch mit sich selbst eingegangen ist.

Und damit sind wir bei der Schuld einer katholischen Kirche, die indem sie die Dreifache Allianz anführt, den Islam bevorzugt und begünstigt, die sich schon ergeben hat und die somit in erster Linie für die Katastrophe verantwortlich ist, die wir gegenwärtig erleben.

Der Islam, bevor er in unseren Ländern einfällt und unsere Kultur zerstört, bevor er unsere Identität vernichtet, zielt er darauf ab, diese unwiderstehliche Herausforderung, diese aufsehenerregende Wette zu eliminieren. Und weisst du auf welche Weise? Mittels eine ideologischen Raubüberfalls. Das heisst, indem er uns unser Christentum raubt, es sich einverleibt, es in im Gewand eines degenerierten Sprösslings vorstellt, indem er Jesus Christus als einen „Prophet Allahs“ bezeichnet. Übrigens als einen Propheten zweiter Klasse. So weit unter Mohammed stehend, so dass dieser, fast sechshundert Jahre später, von vorn anfangen musste, und gezwungen war, nach einem  Gespräch mit dem Erzengel Gabriel, den Koran zu schreiben. Um ihn uns unseren Jesus von Nazareth noch besser stehlen zu können, bestreiten die muslimischen Theologen sogar seine Kreuzigung. Sie stellen ihn in ihr Pardies (Djanna), wo er isst wie Trimalchio, trinkt wie ein Säufer und fickt wie eine Besessener. Dann sagen sie: der Ärmste, er predigte das Wort Allahs, soweit er es verstand, seine ruchlosen Jünger nannten das dann Christentum, was in Wirklichkeit schon der Islam war, sie verdrehten alles, was er gesagt hatte und …..  Sie wollen auch den Judaismus rauben. Denn sie behaupten, dass Abraham, der Stammvater Israels, der erste Prophet Allahs gewesen sei. Und aus Moses wird ein Betrüger, der das Rote Meer in Gummiboten der albanischen Mafia überquert hat. Ein Scharlatan, der ins verheissene Land geht, um den Arafat zu betrügen, seinen Rivalen in Sachen Liebe oder was weiss ich. Das Judentum verteidigt sich jedoch mit Händen und Füssen gegen solche Absichten. Die katholische Kirche nicht. Oh, die katholische Kirche weiss sehr gut, dass für die Moslems Christus an einer Erkältung gestorben ist und dass er sich im Paradies mit den Urì vergnügt. Sie weiss sehr gut, dass deren Theologen schon immer diesen ideologischen Raub begangen haben, und dass sie das Christentum immer als eine Fehlgeburt des Islam betrachten.  Sie weiss bestens, dass der islamische Imperialismus immer die Absicht hatte, den Westen zu unterwerfen, weil der Westen der erste und wirkliche Vermittler des christlichen Gedankengutes gewesen ist. Sie weiss bestens, dass der islamische Kolonialismus schon immer von der Unterwerfung Europas geträumt hat, weil Europa, ausser dass es reich und entwickelt und viel Wasser besitzt, die Wiege des Christentums ist.  (Eines Christentums, das zwar verändert sein mag so viel du willst, verbogen so viel du willst, verraten so viel du willst, dass aber immer noch Christentum ist). Sie weiss bestens, dass ohne das Kreuz die Franken Karl Martells die Mauren nie bei Poitier besiegt hätten. Dass ohne das Kreuz die Spanier unter Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien nie Andalusien wiedererobert hätten, dass die Normannen nie Sizilien befreit hätten, der Zar Iwan der Grosse nie den zwei Jahrhunderten mongolischer Dominanz in Russland ein Ende gesetzt hätte. Sie weiss bestens, dass ohne das Kreuz nie die Belagerung Wiens aufgehoben worden wäre und nie die fünfhunderttausend Ottomanen Kara Mustafas zurückgeschlagen worden wären. (Eure Heiligkeit [gemeint ist Papst Johannes Paul II Wojtyła], 1683 waren unter den Verteidigen Wiens auch die Polen: erinnern Sie sich? Sie kamen aus Warschau unter der Führung Jan Sobieskis. Und erinnern Sie sich, was Sobieski vor der Schlacht rief? Er rief: „ Soldaten, es ist nicht allein Wien, das wir retten müssen! Es ist das Christentum, den Geist der Christenheit“. Und erinnern Sie sich, was er während der Schlacht rief? Er rief: „Soldaten schlagen wir uns für die Madonna von Częstochowa!“. Diese Schwarze Madonna, welche Sie so sehr verehren). In anderen Worten, die katholische Kirche weiss sehr gut, dass es ohne das Kreuz unsere Kultur nicht gäbe. Und sie weiss auch, dass eine der Wurzeln, aus der dieser Kultur entstand, die griechisch-römische Kultur war, die uns nicht durch einen Avicenna oder Averroes übermittelt wurde, wie uns der Euro-Arabische Dialog weismachen will. Sie wurde uns vom Heiligen Augustinus übermittelt, der die griechisch-römischen Kultur in die christliche Theologie überführte und zwar gut sieben Jahrhunderte vor Avicenna und Averroes. Schliesslich weiss sie sehr gut, dass ohne die unwiderstehliche Herausforderung, die aufsehenerregende Wette, wir heute eine Sprache sprechen wurden, die das Wort „Freiheit“ nicht einmal kennt. Wir wurden in einer Welt dahinleben, die, weit entfern davon den Tod von sich zu weisen, im Tod ein besonderes Privileg sieht.

Aus: “ Kraft der Vernunft”  - Kapitel 9

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